Nach Trunkenheitsfahrt

Asamoah sieben Monate ohne Führerschein

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- Der frühere Nationalspieler und Hannover-96-Stürmer Gerald Asamoah muss nach seiner Trunkenheitsfahrt weniger Strafe zahlen und nicht so lange auf seinen Führerschein verzichten, wie das Urteil in erster Instanz gelautet hatte. Sein Einspruch beim Landgericht Düsseldorf war zum Teil erfolgreich.

Das Landgericht Düsseldorf bestätigte am Donnerstag die Reduzierung der Geldstrafe gegen den 36-Jährigen und eine Verkürzung des Führerscheinentzuges durch das Amtsgericht Ratingen. Demnach muss der ehemalige Profi von Hannover 96, SpVgg. Greuther Fürth und Schalke 04 nur noch 17.100 statt ursprünglich 40.500 Euro Strafe zahlen und kann die Fahrerlaubnis bereits in sieben Monaten statt erst Anfang Juli zurückerlangen.

Asamoah war Anfang März bei einer Nachtfahrt mit seinem PKW gegen einen Baum geprallt und hatte dabei leichte Verletzungen erlitten. Den Sachschaden hatte die Polizei auf 80.000 Euro geschätzt. Eine Blutprobe nach dem Crash soll einen Alkoholwert von 1,41 Promille ergeben haben.

sid

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