Brandenburg

Ausgebüxtes Känguru ist tot

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Foto: Rund sechs Wochen ließ sich das Beuteltier nicht blicken. Kurz nach Neujahr wurde es im Landkreis Potsdam-Mittelmark fotografiert.

Werder (Havel) - Ein vor mehreren Wochen von seinem Halter ausgerissenes Känguru ist tot. Es wurde auf einem Firmengrundstück nahe Potsdam gefunden.

Ein vor mehreren Wochen im brandenburgischen Werder (Havel) ausgebüxtes Känguru ist laut einem Zeitungsbericht tot. Das Tier sei am Mittwoch auf einem Firmengrundstück nahe Potsdam tot entdeckt worden, berichteten die „Potsdamer Neuesten Nachrichten“ am Donnerstag unter Berufung auf die Besitzer.

Auf dem Firmengelände hatten Polizisten das Känguru bereits am Sonntag zufällig gesichtet, es war dann aber wieder entwischt. Die Halter hatten laut dem Bericht eine Futterspur gelegt, um das Tier zurückzulocken.

Das Känguru hatte Ende November einen Elektrozaun und eine Hecke überwunden und war in die Freiheit entwischt.

Das Beuteltier war seinem Halter bereits zum zweiten Mal entlaufen und einige Zeit spurlos verschwunden. Großangelegte Suchaktionen waren von Polizei und Ordnungsamt nicht mehr vorgesehen. Beim Ordnungsamt der Stadt Werder sieht man die Verpflichtung zur Suche in erster Linie bei dem Halter.

Am Wochenende hatten Polizisten das ausgerissene Känguru aufgespürt: Nun tauchte es in der Nacht zum Samstag vor einem Streifenwagen in Groß Kreutz westlich von Werder auf. Anschließend wurde es auf einem Firmengelände eingesperrt. Als die Besitzer das Tier am Sonntag mitnehmen wollten, entwischte es laut Polizei aber wieder.

dpa

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