Unfall am Berliner Wahrzeichen

Autofahrer rast gegen Brandenburger Tor

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Foto: Ein Autofahrer ist am Mittwochmorgen ungebremst gegen das Brandenburger Tor gerast.

Berlin - Ein Autofahrer ist mit seinem Wagen gegen das Brandenburger Tor gerast. Ob die Standhaftigkeit des Berliner Wahrzeichens dadurch geschädigt sein könnte, wird noch untersucht. Der Fahrer erlitt vermutlich einen Schlüsselbeinbruch und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Ein 22 Jahre alter Autofahrer hat am Mittwochmorgen mit seinem Wagen das Brandenburger Tor gerammt. Vermutlich sei er am Steuer eingeschlafen, berichtete die Polizei.

An einer Säule des Berliner Wahrzeichens gab es den Angaben zufolge kleinere Schäden durch Sandsteinabsplitterungen. Der Autofahrer kam mit Verdacht auf einen Schlüsselbeinbruch ins Krankenhaus. An seinem Wagen entstand Totalschaden.

Das Brandenburger Tor ist schon seit langem für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Wie die Polizei berichtete, war der 22-Jährige auf der Straße des 17. Juni in Tiergarten unterwegs gewesen. Vor dem Brandenburger Tor folgte er aber nicht der Kurve, sondern fuhr ungebremst geradeaus weiter, bis ihn das Brandenburger Tor unsanft stoppte.

Die Behörden gehen davon aus, dass dem Unfallfahrer vor Müdigkeit die Augen zugefallen waren. "Alkohol war nicht im Spiel", sagte eine Polizeisprecherin.

dpa

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