Nach Taifun-Katastrophe

Bahlsen spendet Kekse für Philippinen

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Foto: Die Firma Bahlsen spendet Kekse im Wert von 40.000 Euro an die Taifun-Opfer auf den Philippinen.

Berlin/Hannover - In der kommenden Woche will Bahlsen mithilfe der Caritas Kekse im Wert von 40.000 Euro auf die Philippinen schicken. Dabei handelt es sich um spezielle Energiekekse, die das Unternehmen in Polen produzieren und für eventuelle Krisen einlagern lässt.

Der Spendenaufruf eines Berliners mit philippinischen Wurzeln an die großen Kekshersteller zieht weite Kreise. Der 26-Jährige hatte in einer am Mittwoch gestarteten Online-Petition an die Unternehmen Bahlsen und Lambertz appelliert, Energiekekse für die Taifun-Opfer zur Verfügung zu stellen. Beide Firmen sind aber schon unabhängig von der Unterschriftenaktion im Internet aktiv geworden. Bahlsen wolle in der kommendenWoche eine Tonne Energiekekse imHandelswert von 40.000 Euro auf die Philippinen schicken, kündigte Sprecher Christian Bahlmann in Hannover an.Das Unternehmen arbeite dabei eng mit der Caritas zusammen.

Außerdem seien bereits zwei kleinere Lieferungen mit insgesamt rund 3000 Kekspackungen ins Krisengebiet geschickt worden. Bahlsen lässt die speziellen Energiekekse in Polen produzieren und dort auch für eventuelle Krisen einlagern. Das UN-Welternährungsprogramm hatte Anfang der Woche angekündigt, 44 Tonnen angereicherte Energiekekse in das Krisengebiet zu schicken. Das Aachener Unternehmen Lambertz hat ebenfalls angekündigt, schnelle Hilfe zu leisten.

„Die Kekse helfen am effektivsten“, ist der Initiator des Spendenaufrufes, Francis Varga, überzeugt. 100 Gramm der aus Weizen hergestellten Kekse enthielten etwa 450 Kilokalorien, Eiweiß, Mineralstoffe und Proteine. Die nahrhaften Kekse seien kompakt und daher leicht zu transportieren. Seinen Spendenaufruf im Internet hatten am Samstagmorgen schon mehr als 20.000 Menschen unterschrieben. Am kommenden Freitag will Varga selbst für zwei Wochen ins Krisengebiet reisen. Bei der Naturkatastrophe auf den Philippinen kamen mindestens 3600 Menschen ums Leben.

dpa

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