Jena

Bewohner überlebt gewaltige Explosion

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Von dem Haus blieb nur noch ein Trümmerhaufen übrig.

Jena - Es grenzt an ein Wunder: In Jena hat ein 44-Jähriger die gewaltige Explosion eines Einfamilienhauses überlebt. Retter zogen den Mann schwer verletzt aus dem Trümmerhaufen.

In den Trümmern eines explodierten Einfamilienhauses in Jena hat ein 44-Jähriger mit schweren Verletzungen überlebt. Feuerwehrleute entdeckten den eingeklemmten Mann im Keller, nachdem sie am Sonntagabend zu dem Trümmerhaufen gerufen worden waren. „Wir gehen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Gasexplosion aus“, sagte eine Polizeisprecherin am Montag. Der verletzte Hausbewohner wurde in ein Krankenhaus gebracht und dort in ein künstliches Koma versetzt.

In der Nacht durchsuchten Rettungshunde die Überreste des Hauses. Weitere Menschen wurden nicht entdeckt. Die 34 Jahre alte Partnerin des Mannes und deren 14-jährige Tochter waren zum Zeitpunkt der Explosion nicht im Haus. Zuvor war von einem Jungen die Rede gewesen.

Die Ursache für die Gasexplosion vermutet die Polizei im Keller des Hauses. Möglich sei ein technischer Defekt - oder auch eine Manipulation. In der Familie gab es Probleme, nach dpa-Informationen soll die Frau Trennungsabsichten gehabt haben.

Der Schaden liegt bei etwa 500 000 Euro. Herumfliegende Trümmer beschädigten an benachbarten Häusern eine Solaranlage, Putz, Fenster, Türen und Jalousien. Das Haus muss laut Polizei abgetragen werden, damit die Ermittler ohne größere Gefahr in den Keller gelangen können.

dpa/frs

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