Evakuierung von 6000 Menschen

Bombenentschärfung in Osnabrück

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Foto: Szene einer Bombenentschärfung im Oktober 2013 in Osnabrück: Ein Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes steht an der Fundstelle eines Bomben-Blindgängers.

Osnabrück - Im Osnabrücker Stadtteil Widukindland und in Belm mussten am Sonntagmorgen rund 6000 Menschen wegen der Entschärfung einer Fliegerbombe ihre Häuser verlassen.

Polizei und Feuerwehr haben am Sonntagmorgen die Entschärfung einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Osnabrücker Vorort Belm vorbereitet. "Bis jetzt läuft die Evakuierung reibungslos. Wir kontrollieren das jetzt und werden dann mit den weiteren Maßnahmen beginnen", sagte ein Polizeisprecher. Rund 6000 Menschen mussten ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Der Blindgänger war bei Arbeiten zum Bau der neuen Bundesstraße 51 gefunden worden. Zunächst hatten die Behörden sogar vermutet, dass bis zu sechs Bomben entschärft werden müssen. Im Laufe der vergangenen Woche konnte aber in fünf Fällen Entwarnung gegeben werden.

dpa

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