In Großbritannien und Irland

Burger von Aldi und Lidl enthielten undeklariertes Pferdefleisch

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Foto: Auf der Verpackung fehlte jeder Hinweis: In Irland haben Burger Spuren von Pferdefleisch enthalten.

London - In Großbritannien und Irland verkaufte Hamburger, unter anderem der Supermarktketten Aldi und Lidl, haben Spuren von Pferdefleisch enthalten. Das teilte die irische Lebensmittelaufsicht FSAI am Dienstagabend mit.

Ein Produkt des britischen Lebensmittelkonzerns Tesco habe sogar zu fast einem Drittel aus Pferdefleisch bestanden, hieß es am Dienstag. Agrarminister Simon Coveney machte einen Fleischverarbeiter an der Grenze zu Nordirland für den "völlig inakzeptablen" Fund verantwortlich.

Offensichtlich sei eine wichtige Zutat entweder versehentlich oder bewusst falsch etikettiert worden, sagte Coveney dem staatlichen Rundfunksender RTE. Kontrolleure seien zu der Produktionsstätte geschickt worden und nähmen auch andere Betriebe in Augenschein, sagte der Minister. "Ein Fehler wurde gemacht, er ist durch unser System aufgefallen, wie es sein sollte, und wir werden die notwendigen Maßnahmen ergreifen, damit das nicht wieder passiert."

Tesco hat sich bereits entschuldigt und die mutmaßlich betroffenen Burger aus den Regalen seiner Geschäfte in Großbritannien und Irland geräumt. Darüber hinaus wurden auch bei der irischen Supermarktkette Dunnes geringe Spuren von Pferde-DNS in Burgern gefunden.

Tests hätten die DNA von Pferden in den Hamburgern nachgewiesen. Die Spuren seien nicht gesundheitsschädlich, aber auch nicht erklärlich. "Verbraucher müssen nicht besorgt sein", hieß es von der Behörde. Die Supermärkte wollten die betroffenen Produkte aus den Regalen nehmen.

dapd/dpa

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