Neun Bergsteiger verunglücken

Deutscher stirbt bei Lawine in Nepal

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Neun Bergsteiger sind in Nepal ums Leben gekommen, vier Kletterer werden noch vermisst.

Kathmandu - Mindestens neun Bergsteiger, unter ihnen ein Deutscher, sind von einer Lawine in Nepal getötet worden. Vier Kletterer werden vermisst, dreizehn weitere konnten gerettet werden.

Mindestens neun Bergsteiger sind bei einem Lawinenabgang auf dem 8163 Meter hohen Mount Manaslu in Nepal ums Leben gekommen.

Nach Angaben der Polizei vom Sonntag starb auch ein deutscher Bergsteiger als die Lawine zwei Camps in etwa 7000 Meter Höhe unter sich begrub. Ein weiteres Opfer stamme aus Nepal, die übrigen Toten konnten noch nicht identifiziert werden, hieß es.

Am Sonntagabend (Ortszeit) konnten die Leichen von insgesamt neun Opfern geborgen werden. Vier Kletterer werden noch vermisst. Dreizehn Bergsteiger hätten gerettet werden können, teilte die Polizei mit. Zunächst war von zwölf Geretteten die Rede gewesen. Unter ihnen seien zwei deutsche Kletterer, drei Franzosen und ein Nepalese. Sie wurden mit Hubschraubern in Krankenhäuser in der Hauptstadt gebracht.

Schlechtes Wetter habe allerdings die Rettungsaktion behindert. Der Manaslu ist der achthöchste Berg der Welt.

dpa

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