Top 5 der größten Jachten

Diese Segeljacht kostet 67 Millionen Euro

+
Foto: Die "Athena" gehört Silicon-Valley-Größe Jim Clark – noch. Angeblich woll Clark die Jacht für knapp 67 Millionen Euro verkaufen.

Hamburg - Zurecht haben diese Schiffe eigene Wikipedia-Einträge, teilweise sogar Facebook-Fanseiten: Alle zwei Jahre veröffentlicht das Hamburger Magazin "Boote Exclusiv" eine Rangliste der größten Segeljachten der Welt. Ein Schiff aus den Top 5 kann man sogar kaufen – für 67 Millionen Euro.

Als die "Eos" vor neun Jahren vom Stapel lief, wusste kaum einer, wie das Schiff tatsächlich aussehen würde. Die Bremer Lürssen-Werft hatte die Jacht unter strengster Geheimhaltung für den US-Medienmogul Barry Diller gebaut, einen schwerreichen Manager diverser großer Medienunternehmen. Wie bei derartigen Luxusschiffen üblich, ist äußerst wenig über die "Eos" bekannt. Nur so viel: Ihr Name ist anscheinend eine Anlehnung an die "Göttin der Morgendämmerung" aus der griechischen Mythologie. Am Bug soll eine Galionsfigur prangen, die Dillers Ehefrau Diane von Fürstenberg darstellt. Das innere der Jacht bietet Platz für den Eigner – in einer Suite – und zwölf Gäste. Hinzu kommt eine Besatzung von 21 Mann.

Mit ihren 92,92 Metern Länge ist die "Eos" die größte Segeljacht der Welt. Das geht aus dem Ranking des Hamburger Magazins "Boote Exclusiv" hervor, das alle zwei Jahre die Königinnen der Meere miteinander vergleicht. Über den Wert solcher Schiffe wird meistens nur gemunkelt. Eine Ausnahme bildet die zweitplatzierte "Athena": Sie soll derzeit für knapp 67 Millionen Euro zum Verkauf stehen. Und das ist schon der reduzierte Preis von einst 84 Millionen Euro.

All das ist aber gar nicht gegen die Segeljacht, die derzeit in der Lürssen-Werft in Kiel gebaut wird: 145 Meter soll die "White Pearl" einmal messen, wenn sie vom Stapel läuft. Auftraggeber ist der russische Multimilliardär Andrej Melnichenko. „Im nächsten Ranking werden wir mit White Pearl einen neuen Spitzenreiter sehen, der diese Position wahrscheinlich recht lang besetzt. Die Yacht wird ein einziger Superlativ“, ist sich "Boote Exclusiv"-Chefredakteur Marcus Krall sicher.

aks

9347532

Kommentare