Auf dem Weg zur Ostsee

Doppeldeckerflugzeug muss notlanden

+
Foto: Glück im Unglück: Bei dem Unfall mit einem Doppeldeckerflugzeug wurden fünf Insassen verletzt.

Potsdam - Das kleine Flugzeug wollte mit einer Reisegruppe vom Havelland zur Ostsee fliegen. Doch kurz nach dem Start gab es Probleme mit der Maschine. Die Notlandung auf einem Feld verlief aber glimpflich.

Ein Doppeldeckerflugzeug mit zwölf Passagieren an Bord ist im brandenburgischen Havelland nach dem Start verunglückt. Die kleine Antonow musste am Sonnabendabend auf einem Getreidefeld bei Paulinenaue notlanden, wie das Potsdamer Polizeipräsidium am Sonntag mitteilte. Fünf Insassen wurden mit Prellungen und Schnittverletzungen zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die anderen Passagiere kamen mit dem Schrecken davon. Sie wollten zum Ostseebad Heringsdorf auf der Insel Usedom fliegen.

Die Maschine vom Typ AN 2 war um 18.05 Uhr vom Flugplatz Bienenfarm etwa zehn Kilometer nordwestlich von Nauen gestartet. Kurz darauf habe der 33 Jahre alte Pilot Probleme bemerkt und wollte den Flieger wieder landen, hieß es. Als er die Maschine auf einem Getreidefeld aufsetzte, überschlug sie sich und blieb auf dem Dach liegen. Die zwölf Fluggäste im Alter zwischen 17 und 52 Jahren konnten selbstständig aus dem beschädigten Doppeldecker klettern.

Die Feuerwehr kam mit elf Fahrzeugen und 46 Einsatzkräften zum Unfallort, doch von der Maschine ging keine Gefahr aus. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die Polizei ermittelt gegen den Piloten wegen Verdachts auf Gefährdung des Luftverkehrs.

dpa

Kommentare