Harburg/Braunschweig/Osnabrück

Drei Motorradfahrer tödlich verunglückt

Harburg/Braunschweig/Osnabrück - Am Wochenende sind bei Unfällen in Niedersachsen drei Motorradfahrer ums Leben gekommen. In Braunschweig starb ein 43-Jähriger noch an der Unfallstelle, auch für einen 48-Jährigen in Harburg kam jede Hilfe zu spät. Ein 38-Jähriger ist nach einem Unfall in Osnabrück im Krankenhaus gestorben.

Ein Motorradfahrer ist auf der Autobahn 395 nahe Schladen im Landkreis Wolfenbüttel in den Tod gerast. Der 43-Jährige war am Sonnabendmittag mit rund 200 Stundenkilometern in Richtung Bad Harzburg unterwegs, als er aus noch ungeklärter Ursache auf ein vor ihm fahrendes Auto auffuhr, wie die Polizei in Braunschweig berichtete. Der Biker stürzte, schleuderte 120 Meter über den Asphalt und blieb mitten auf der Fahrbahn liegen. Für ihn kam jede Hilfe zu spät, er starb noch an der Unglücksstelle.

Ebenfalls am Sonnabend ist ein Motorradfahrer nahe Hollenstedt im Landkreis Harburg bei einem Unfall ums Leben gekommen. Der 48-Jährige war auf der Landesstraße 572 unterwegs, als er in einer Kurve die Kontrolle über seine Maschine verlor, wie die Polizei in Northeim berichtete. Der Biker stürzte, rutschte über die Fahrbahn und wurde in die Leitplanke geschleudert. Dabei erlitt er so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb.

Am Sonntagmorgen hat sich ein 38-jähriger Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall in Ankum (Kreis Osnabrück) so schwer verletzt, dass er wenige Stunden später in einem Krankenhaus starb. Nach Angaben der Polizei war der Fahrer gegen halb sechs Uhr morgens im Kreisverkehr geradeaus gefahren und mit seinem Motorrad gestürzt. Dem Zweiradfahrer war daraufhin im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen worden. Es bestand der Verdacht, dass der Mann angetrunken war. Ob er tatsächlich betrunken gefahren ist, konnte die Polizei am Sonntagmittag noch nicht bestätigen.

dpa

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