Unwetter in Kuba

Drei Tote nach heftigen Regenfällen in Havanna

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Foto: Nach Angaben des Zivilschutzes waren insgesamt mehr als 10.000 Menschen von dem Unwetter betroffen.

Havanna - Bei heftigen Regenfällen in der kubanischen Hauptstadt Havanna sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Wie der Zivilschutz am Donnerstag mitteilte, starb ein 23-Jähriger an einem Stromschlag, als er von einer abgerissenen Stromleitung getroffen wurde.

Eine 77-jährige Frau und ein 43 Jahre alter Mann ertranken laut Berichten örtlicher Medien. Starker Regen und Wind hatten am Mittwoch in Havanna zu Überschwemmungen und Hauseinstürzen geführt. Nach Behördenangaben stürzten drei Häuser ein, 24 weitere wurden teilweise zerstört.

Auch zahlreiche öffentliche Gebäude wie Schulen, Geschäfte und der Bahnhof wurden beschädigt. Nach Angaben des Zivilschutzes waren insgesamt mehr als 10.000 Menschen von dem Unwetter betroffen. Sie mussten zu Verwandten oder in Notunterkünfte umziehen.

In mehreren Stadtvierteln von Havanna fiel auch der Strom aus. Außerdem kam es zu Verkehrsbehinderungen, vor allem weil Tunnel unter Wasser standen.

afp

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