Autounfall

Dribbler auf dem Weg zur Fußball-WM tödlich verunglückt

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Er wollte zur Fußball-WM, doch er kam nie an: Sein Dribbel-Abenteuer kostet einen US-Familienvater das Leben.

Washington - Mit dem Ball am Fuß von Seattle nach São Paulo: Dieses Abenteuer kostet einen US-Familienvater das Leben. Noch im eigenen Land stirbt Richard Swanson bei einem Autounfall. Sein Sohn will die Reise in dessen Namen fortsetzen.

Richard Swansons träumte davon, von Seattle mit seinem Fußball zur WM in Brasilien zu dribbeln. Doch für den 42-Jährigen aus dem US-Bundesstaat Washington endete das Abenteuer nach nur zwei Wochen tödlich. Auf Swansons Facebook-Seite „Breakaway Brazil“ berichteten Familie und Freunde von der Tragödie.

„Schweren Herzens müssen wir Euch mitteilen, dass Richard Swanson diesen Morgen gestorben ist.“ Ein Pickup-Truck hatte den Familienvater im Bundesstaat Oregon am Dienstagmorgen (Ortszeit) überfahren. „In unseren Herzen hast Du es nach Brasilien geschafft“, lautete der Facebook-Eintrag.

Swanson wollte auf seinem Weg nach São Paulo elf Länder durchqueren, die Reise sollte mehr als ein Jahr dauern, berichtete die Tageszeitung „New York Daily News“. Am 1. Mai war der sportliche Amerikaner in Seattle im äußersten Nordwesten der USA aufgebrochen. „Es fühlte sich so natürlich an, als würde ich genau das tun, was ich tun sollte“, sagte er in einer Videobotschaft über das Projekt.

Mit dabei hatte Swanson einen „unzerstörbaren“ Fußball. Diesen wollte er nach Brasilien dribbeln und dabei Spenden für ein Hilfsprojekt sammeln. Das „One World Futbol Project“ verteilt solche Bälle in armen Ländern. „Wir sind sehr traurig von Richards (Tod) zu hören“, twitterte die Organisation.

Swansons 18 und 20 Jahre alten Söhne hinterließen Nachrichten für ihren Vater auf Facebook. „Wir lieben Dich, Dad...von ganzem Herzen“, schrieb Devin Swanson. „Du bist eine Inspiration für alle, dass zu tun, was man liebt. Eines Tages werde ich Deine Reise in Deinem Namen fortsetzen!“

dpa

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