Tragödie im Freibad

Im Drogenrausch ins leere Becken gesprungen

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Foto: Der Sprungturm des Freibades in Kulmbach (Bayern), aufgenommen Ende Juli 2015.

Kulmbach - Vor fast vier Wochen sprangen zwei junge Männer in einem Freibad in Bayern vom Zehn-Meter-Turm in den Tod. Wie die Ermittlungen der Polizei ergeben haben, hätten sie sehen können, dass kein Wasser im Becken war. Allerdings waren sie in einem Drogenrausch.

Die beiden Männer, die Ende Juli beim Sprung in ein leeres Freibadbecken in Kulmbach in Bayern ums Leben kamen, standen unter Drogeneinfluss. Das ergaben rechtsmedizinische Untersuchungen. Neben Alkohol seien auch Cannabis und Ecstasy nachgewiesen worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Die 20 und 24 Jahre alten Männer aus Bayreuth und Himmelkron waren nachts in das Schwimmbad eingedrungen. Obwohl der Sprungturm wegen Sanierungsarbeiten gesperrt und die Leiter abmontiert war, waren sie hochgeklettert und mehr als zehn Meter tief ins Becken gesprungen. Da das Becken leer war, prallten sie auf den Boden und starben.

Die nächtlichen Lichtverhältnisse im Schwimmbad wurden danach überprüft. Es sei ohne Schwierigkeiten zu erkennen gewesen, dass kein Wasser im Becken war, teilte eine Polizeisprecherin mit. Auch die Sicherheitsvorkehrungen am gesperrten Sprungturm seien nach derzeitigem Ermittlungsstand ausreichend gewesen.

Von Kathrin Zeilmann

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