Prozess

Ehemann gesteht Mord an sechsfacher Mutter

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Anwohner gedenken am 5. Juni vor einer improvisierten Gedenkstätte der erstochenen 30-Jährigen. Am Dienstag hat der Prozess gegen den Ehemann begonnen.

Berlin - Er habe geglaubt, er sei Jesus und seine Frau der Teufel - so hat ein 32-Jähriger die grausame Tötung einer sechsfachen Mutter in Berlin begründet. Am Dienstag begann sein Prozess.

Ein Ehemann hat gestanden, seine Frau erstochen und zerstückelt zu haben. Der möglicherweise psychisch kranke Mann sagte am Dienstag vor dem Berliner Landgericht, Gott habe ihm die Tat befohlen. „Ich habe gedacht, ich bin Jesus und sie ist der Teufel“, sagte der 32-jährige Abrissunternehmer.

Der Beschuldigte hatte die Mutter von sechs gemeinsamen Kindern am 4. Juni 2012 auf der Terrasse ihrer Kreuzberger Wohnung mit Messerstichen getötet. Den Kopf und eine Brust der 30-Jährigen warf er in den Hof.

Die Anklage wirft dem Vater Totschlag vor. Zugleich strebt die Staatsanwaltschaft wegen Schuldunfähigkeit die Unterbringung des Angeklagten in einer psychiatrischen Klinik an.

dpa

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