Meisterschaft im Moorfußball

Was für eine Schlammschlacht!

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Foto: Das Team "Pumpen Club" (weiße Hemden) aus Rieste kämpft im tiefen Matsch des Moores am Alfsee bei Rieste, in der Vorrunde zur 3. Deutschen Meisterschaft im Moorfußball, gegen die Mannschaft "F.C. Siewillja" (grünes Trikot) aus der Grafschaft Bentheim.

Rieste - Statt sauber gepflegtem Grün nur Schlamm und Matsch: Beim Moorfußball gelten andere Regeln. In Rieste trafen sich rund 900 Spieler zur Deutschen Meisterschaft.

Schlammschlacht im tiefen Morast: Bis zu den Knöcheln standen die Kicker bei der dritten Deutschen Meisterschaft im Moorfußball im Matsch. Auf künstlich überfluteten Äckern jagten die Spieler dem Ball hinterher, der allerdings oft kaum zu erkennen war. Weiße T-Shirts und rote Sporthosen verwandelten sich schnell in schlammfarbene Kleidung. Rund 900 Spieler traten am Wochenende in Rieste bei Osnabrück zum Wettstreit an. Dabei ging es neben dem sportlichen Ehrgeiz auch um Spaß und Unterhaltung. Zu der Freizeit-Meisterschaft hatten sich fast 50 Teams aus ganz Deutschland angemeldet.

„Das Geläuf ist deutlich flüssiger und tiefer als in den vorangegangenen Jahren, aber die Kicker kämpfen wacker dagegen an, im Matsch stecken zu bleiben“, sagte Veranstalter Karsten Lammers. In einem Bach gleich neben dem Spielfeld tauchten die Sportler nach dem Match erst einmal unter, um sich vom gröbsten Schlamm zu befreien.Sieger wurde der „Pumpen-Club“ aus Rieste. Der Titelverteidiger, die „Moormonen“ - ebenfalls aus Rieste, waren zwar erfolgreich gestartet und gewannen die erste Partie gegen den „1. FC Haudaneben“ aus Vörden. Allerdings scheiterten sie dann im Viertlefinale. Bei den Damen gewannen die Titelverteidigerinnen vom „SV Piesberg“. Sie bezwangen die „Sludge Queens“ aus dem Wendland klar mit 8:0.

lni

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