Musikspektakel

Endspurt beim Glastonbury-Festival

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Glastonbury - Glastonbury lebt von seinem Image als mystischer Ort: Für die einen ist es das legendäre Avalon, die anderen genießen viel weltlicher das große Staraufgebot beim jährlichen Glastonbury-Festival. Viel umjubelt beim fünftägigen Spektakel: die Auftritte von Arcade Fire, Metallica und Lana Del Rey.

Bei mäßigem Wetter, aber mit großem Star-Aufgebot läuft in England eines der weltgrößten Musikfestivals im Freien. Auf dem Programm standen am Freitag Auftritte der US-Rockband Blondie, der Hip-Hop-Formation De La Soul und der britischen Pop-Sängerin Lily Allen. Höhepunkt des ersten Tages war der Auftritt der kanadischen Gruppe Arcade Fire. Am Sonnabend rockten Lana Del Rey, Robert Plant und Metallica auf der Hauptbühne. Mit den Auftritten von Ed Sheeran, The Black Keys und Kasabian geht das Festival am Sonntag zu Ende.

Am Freitagnachmittag zwangen Blitz und Donner die Musikfans sogar zu einer kurzen Partypause. Die Londoner Elektro-Gruppe Rudimental sei gerade auf der Hauptbühne gewesen, als ein Blitz nicht allzu weit entfernt eingeschlagen habe, berichtete die BBC. Wenig später gaben die Veranstalter über Twitter Entwarnung: "Der Sturm ist vorbei. Die Sonne ist draußen." Rund 100.000 Fans waren schon seit Mitte der Woche auf das Gelände gereist, mit mindestens 120.000 rechnen die Veranstalter.

Am Freitag begannen die Musik-Acts offiziell, verschiedene Kunst-Vorführungen und Konzerte gab es aber schon seit Mittwoch. Modedesignerin Vivienne Westwood sprach auf einer Seitenbühne über Umweltfragen wie Fracking und den Klimawandel. Es war das erste Mal, dass sie das weltbekannte Festival besuchte, und sie war positiv überrascht: "Ich dachte nicht dass ich Festivals mag", sagte die 73-Jährige. Es sei aber sehr angenehm gewesen. Übers Wochenende wollte sie allerdings nicht bleiben.

Deutlich getrübt wurde die entspannte Festival-Stimmung durch den Tod eines 26-jährigen Engländers. Bereits am Mittwochabend war er ins Krankenhaus gebracht worden, nachdem er Drogen genommen hatte. Am Freitag starb er im Krankenhaus.

dpa

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