Bahnverkehr beeinträchtigt

Erster Herbststurm verläuft glimpflich

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Der erste Herbststurm im Norden hat zahlreiche Schäden verursacht, es gab aber keine Verletzten.

Oldenburg/Bremen - Der erste Herbststurm mit bis zu neun Windstärken hat am Freitag im Nordwesten Niedersachsens und in Bremen zahlreiche Schäden verursacht. Die Bahn kämpfte mit Behinderungen wegen umgestürzter Bäume auf den Gleisen. Züge mussten nach Angaben einer Sprecherin umgeleitet werden oder fielen ganz aus. Insgesamt verlief die Bilanz aber glimpflich, es gab keine Verletzten.

Bei Hude (Kreis Oldenburg) wurde ein Intercity-Zug zum Halten gezwungen. Rund 250 Reisende mussten notgedrungen in einen anderen Zug umsteigen. Der Intercity auf dem Weg von Emden nach Cottbus sei zunächst durch einen Oberleitungsschaden ausgebremst worden und dann gegen einen umgeknickten Baum gefahren. Bis zum Abend konnte die Strecke nicht geräumt werden.

Wegen der stürmischen Winde mussten auch andere Züge in den Bahnhöfen bleiben. Der Zugverkehr auf der Strecke nach Hamburg kam durcheinander. So wurde ein Intercity aus München bei Uelzen nach Ludwigslust umgeleitet.

Vielerorts wurden Bäume entwurzelt, Äste abgerissen und Dächer beschädigt. Polizei und Feuerwehr in der Region meldeten Dutzende Einsätze binnen kurzer Zeit. „Es gab viele, sehr viele Einsätze, rund 350“, hieß es für das mehrere Landkreise umfassende Gebiet der Polizeidirektion Oldenburg.

In Hude fiel der Ast einer Eiche auf vier geparkte Autos und verursachte mehrere tausend Euro Schaden. Die Einsatzkräfte mussten ausrücken, um blockierte Straßen frei zu räumen.

dpa

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