Kultiges Neujahrsschwimmen

Europa planscht ins neue Jahr

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Foto: Ab ins neue Jahr – und ins Wasser: Eine als Superwoman verkleidete Frau geht in Irland baden.

- Am Neujahrstag haben sich Tausende in Europa die Badehose oder ein ausgeflipptes Kostüm angezogen und sind baden gegangen. In vielen Küstenstädtchen hat das Neujahrsschwimmen längst Kultcharakter. Auch in der Region wagten sich Mutige ins nur wenige Grad warme Wasser des Steinhuder Meers.

Es ist wahrlich eine Herausforderung, denn die Gewässer in Europa sind zu Neujahr nicht gerade einladend, was die Temperaturen angeht. Doch davon ließen sich Tausende Badefans nicht abschrecken und trafen sich zum traditionellen Neujahrsschwimmen. Mit ausgefallenen Kostümen wurde daraus in vielen Orten eine richtige Party.

In Belfast ging zum Beispiel eine dralle „Superwoman" baden, in Genf trotzten die Schwimmer der Kälte mit einer bunten Mallorca-Party. Und an Norddeutschlands Küste, genauer; in Wyk auf Föhr, trug ein Mann buchstäblich seinen „Inneren Schweinehund" ins Wasser.

Im niederländischen Seebad Scheveningen machten sich die Schwimmer erst mit dem „Ententanz" warm, dann ging es ins Wasser. Bei 4 Grad, die sich wegen dem starken Wind eher wie minus ein Grad anfühlten. "Es ist gar nicht so kalt", versicherte der 30-jährige Martijn, der mit Frau und zwei kleinen Töchtern zum Neujahrsschwimmen gekommen war, "man muss sich nur gut vorbereiten und die Schuhe nicht vergessen!"

Aber auch in der Region Hannover gab es am Donnerstag Mutige, die sich bei etwa sechs Grad Lufttemperatur in das kalte Wasser des Steinhuder Meers wagten. Mit Wikingerhelm und Plastikkrokodil sprangen sie in die Fluten.

isc/afp

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