Mindestens 16 Verletzte

Explosion in Karlsruher Labor

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Bei der Explosion in einem Chemielabor des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) sind mindestens 16 Menschen verletzt worden.

Karlsruhe - Panne nach Experiment im Chemielabor: Bei der Entsorgung von Salpeter- und Schwefelsäure ist es im KIT zu einer Explosion gekommen. Mindestens 16 Menschen wurden verletzt.

Bei der Explosion in einem Chemielabor des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) sind mindestens 16 Menschen verletzt worden. Ein 24 Jahre alter Student kam nach dem Unglück am Mittwochabend mit Schnittverletzungen und Verdacht auf Lungenembolie in die Notaufnahme des Städtischen Klinikums. In der Nacht zum Donnerstag gab die Feuerwehr Entwarnung: Alle ausgetretenen Chemikalien seien aufgenommen worden. Messungen hätten ergeben, dass keine gesundheitsschädlichen Gase ins Freie gelangt seien.

Zu der Explosion kam es nach Polizeiangaben bei der Entsorgung von chemischen Rückständen im Anschluss an ein Experiment mit Salpeter- und Schwefelsäure. Diese seien mit einem organischen Stoff in Kontakt gekommen, was zur Explosion eines Glasbehälters führte.

In dem Labor im Fachbereich Organische Chemie auf dem KIT-Südcampus hatten sich am Mittwochabend 15 Menschen befunden.Ein Feuerwehrmann wurde am Auge leicht verätzt. Eine KIT-Sprecherin nannte am Donnerstag eine Zahl von 16 Verletzten, unter ihnen einer mit schweren und einer mit mittleren Verletzungen. Zuvor hatten Polizei und Feuerwehr von bis zu 18 Verletzten gesprochen.

Die Einsatzkräfte hatten das Gelände nach der Explosion weiträumig abgesperrt. Der Schaden wurde zunächst auf 10.000 Euro geschätzt.

dpa

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