Wettkampf "Tough Mudder"

Extremsportler gehen im Schlamm an ihre Grenzen

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Foto: Beim Extremwettkampf "Tough Mudder" müssen die Teilnehmer eine 16 Kilometer lange, mit Hindernissen gespickte Strecke überwinden.

Hermannsburg - Matsch und Schlamm in Hülle und Fülle haben am Sonnabend mehrere tausend Extremsportfans nach Niedersachsen gelockt. Teams von bis zu 20 Teilnehmern gingen auf die rund 16 Kilometer lange, mit verschiedenen Hindernissen gespickte Strecke des Extremwettkampfs "Tough Mudder" bei Hermannsburg.

Die Teilnehmer seien bis an ihre Grenzen gegangen, so die Veranstalter. Wer einen gewöhnlichen Gelände- oder Crosslauf erwartet habe, liege falsch. Ein Tough-Mudder-Lauf dauere je nach Kondition drei bis vier Stunden.

Die Läufer, darunter auch viele Frauen, mussten einen abwechslungsreichen Parcours absolvieren. Zu den Aufgaben zählten durch Matsch robben, etliche Höhenmeter zu überwinden sowie eine Rampe erklimmen, die mit einer schleimigen Masse dafür sorgte, dass die Teilnehmer wieder abrutschten. An unerwarteten Stellen lauerten Stromstöße. Alle Mitmachenden sowie auch Zuschauer müssen laut Veranstalter eine Haftpflichtverzichtserklärung unterzeichnen. Ohne die kommt man nicht auf das Gelände.

Der nächste Extremwettkampf "Tough Mudder" ist für September in Bayern geplant. In Deutschland gibt es weitere ähnliche Veranstaltungen wie das "Braveheartbattle" in Unterfranken oder "Limes Run" in Niederbayern.

"Tough Mudder" ist eine weltweite Serie von 16 bis 18 Kilometer langen Hindernisläufen. Die Veranstaltung kommt aus Großbritannien. Dort fand 2010 der erste dieser Extremwettkämpfe statt.

dpa

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