Nach Havarie in Nordsee

Fischer fordern klare Haftungsregelung

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Foto: Der havarierte Frachter „Flaminia“ beunruhigt die Nordsee-Fischer.

Oldenburg - Nach der Havarie des Containerfrachters „Flaminia“ haben die Fischer an der Nordseeküste eine klare Regelung der Haftungsfrage bei Schiffsunglücken gefordert.

Die Risiken könnten nicht auf die Fischer abgewälzt werden, erklärte der Präsident des Landesfischereiverbandes Weser-Ems, Dirk Sander.

Durch den Ausbau der Häfen würde der Schiffsverkehr im Wattenmeer weiter zunehmen. Außerdem entstünden durch Windkraftanlagen Hindernisse in nie dagewesenem Ausmaß, warnte Sander am Montag. „Die Risiken müssen so gering wie irgend möglich gehalten werden. Aber für den Fall der Fälle erwarten wir, dass gerechte Lösungen parat sind“, sagte er. Sander erinnerte daran, dass erst im August der Tanker „Katja“ auf Grund gelaufen war.

dpa

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