Wurfsendung in den Fluss

Fischer lässt Schummel-Postboten auffliegen

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Symbolfoto: Ein Fischer ertappte einen Postboten beim Schummeln.

Tokio - Ein Japaner hat zahlreiche Postsendungen in einem Fluss verschwinden lassen, um seinem Chef zu gefallen. Doch der Briefträger hat die Rechnung ohne einen aufmerksamen Fischer gemacht.

Weil ein Postbote in Japan bei seinem Chef Eindruck schinden wollte, hat er Dutzende Postkarten und Briefe in einem Fluss versenkt. So wollte er Zeit sparen. Womit der 22-Jährige nicht rechnete: Ein Fischer kurvte in der Gegend der japanischen Inlandsee mit seinem Schleppnetz herum und fischte die "Wurfsendung" nichtsahnend heraus, wie die Nachrichtenagentur Jiji Press am Donnerstag meldete.

"Ich wollte schnell machen, damit mich mein Chef lobt", rechtfertigte sich der Bote nach seiner Festnahme. Die Idee ging nach hinten los: Der Briefträger verlor seinen Job.

ska/dpa

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