Nach langer Standortsuche

Flüchtlinge in neuer Landesaufnahmestelle erwartet

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Osnabrück - Wochenlang hat das Innenministerium händeringend nach einem Standort gesucht: Heute wird in Osnabrück, der Heimatstadt von Innenminister Boris Pistorius, die vierte Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Niedersachsen eröffnet.

Ein ehemaligesBundeswehrkrankenhaus in Osnabrück wird die vierte Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Niedersachsen. Am Montag (13.00 Uhr) will Innenminister Boris Pistorius (SPD) die ersten 158 Menschen begrüßen, die dort einziehen.

Wochenlang hatte dasInnenministerium händeringend nach einem Standort für eine vierte Aufnahmeeinrichtung gesucht, weil die anderen Häuser in Bramsche, Friedland und Braunschweig wegen der hohen Flüchtlingszahlen seit Monaten hoffnungslos überfüllt sind. Erst vor kurzem fiel dann die Entscheidung für Osnabrück.

Bis Ende 2015 sollen in der früheren Klinik 600 Plätze zur Verfügung stehen. Das Haus soll außerdem für 4,5 Millionen Euro renoviert werden. Betrieben wird das Flüchtlingsheim vom Diakonischen Werk. Die Ankunft der Flüchtlinge löste nach Angaben der Stadt Osnabrück eine große Welle der Unterstützung der Bevölkerung aus. Gespendet wurde vor allem warme Kleidung.

dpa

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