Friedland

Flüchtlingsunterkunft nach Unwetter evakuiert

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Rund 200 Flüchtlinge aus dem Erstaufnahmelager Friedland sind in der Nacht zu Montag aus der Sporthalle in Groß Schneen evakuiert worden.

Friedland - Nach schweren Regenfällen muss bei Friedland eine Flüchtlingsunterkunft mit 200 Menschen evakuiert werden.Sie wurden nach Angaben der Feuerwehr Göttingen in ein angrenzendes Schulgebäude umquartiert. Auf der A38 löste das Unwetter einen Erdrutsch aus.

Unwetter mit schweren Regenfällen haben in der Nacht zum Montag die Feuerwehren in Südniedersachsen beschäftigt. Auch zwei Unterkünfte für Flüchtlinge waren betroffen. Besonders in den Gemeinden Friedland, Rosdorf und Gleichen im Landkreis Göttingen tobte das Unwetter.

In Großschneen bei Friedland wurde gegen 2.00 Uhr eine überschwemmte Turnhalle evakuiert. Dort leben rund 200 Flüchtlinge. Sie wurden nach Angaben der Feuerwehr Göttingen in ein angrenzendes Schulgebäude umquartiert. Auch in der Erstaufnahmeeinrichtung in Friedland mussten in der Nacht zwei Zelte aufgegeben werden, sie hielten dem Unwetter nicht stand.

Wie viele Menschen hier betroffen waren, war zunächst unklar. Verletzt wurde niemand.An der Autobahn 38 lösten die schweren Regenfälle in der Nacht zum Montag einen Erdrutsch aus. In Höhe des Heidkopftunnels bei Göttingen rutschte auf einer Länge von 25 bis 50 Metern Erdreich auf die Fahrbahn. „Verletzt wurde niemand. Die Aufräumarbeiten dauern noch an. Der Tunnel ist gesperrt“, sagte ein Feuerwehrsprecher.

In Brohme im Landkreis Gifhorn schlug ein Blitz in ein Haus ein und löste einen Zimmerbrand aus. Nach Angaben der Polizei Braunschweig wurde ein Mensch dabei verletzt. Das Haus ist bis auf weiteres nicht bewohnbar. Auf der Autobahn 2 schlug bei Rennau (Landkreis Helmstedt) ein Blitz in ein fahrendes Auto ein. Die vier Insassen kamen mit einem Schrecken davon. Der Wagen war nach dem Einschlag allerdings nicht mehr fahrtüchtig.

dpa

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