Flugausfälle in Frankfurt

Flugpassagiere müssen auf Feldbetten übernachten

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Die gestrandeten Passagiere mussten die Nacht in Feldbetten verbringen.

Frankfurt/Main - Der Winter hat Deutschland wieder überrascht. Nach den kräftigen Schneefällen am Dienstag, mussten in Frankfurt Hunderte Passagiere in Feldbetten übernachten. Auch heute begann der Tag mit Flugausfällen.

Der heftige Wintereinbruch hat in Teilen Deutschlands Chaos verursacht und den Verkehr lahmgelegt. Nach der Annullierung Hunderter Flüge infolge des starken Schneefalls haben auf dem Frankfurter Flughafen mehrere hundert gestrandete Passagiere die Nacht zum Mittwoch in Feldbetten verbracht.Der Wintereinbruch legte am Dienstag den Frankfurter Flughafen stundenlang lahm. Vorübergehend waren alle Lande- und Startbahnen gesperrt. Nach Angaben des Flughafenbettreibers Fraport AG kamen die Arbeitsfahrzeuge mit dem Räumen nicht nach. Bis zum frühen Dienstagabend waren den Angaben zufolge etwa zwei Drittel der etwa 1200 Flüge ausgefallen. Verzögerungen und Annullierungen könnten sich bis zum heutigen Mittwoch hinziehen. Der Flughafenbetreiber stellte etwa 1500 Feldbetten für gestrandete Passagiere auf.

Auch der Mittwoch hat am Frankfurter Flughafen mit Annullierungen und Verspätungen begonnen. Am Morgen mussten bereits 82 Flüge wegen des Winterwetters gestrichen werden, wie ein Fraport-Sprecher berichtete. „Das werden mit Sicherheit noch mehr“, sagte er. Im Gegensatz zum Vortag sehe es heute aber schon wieder nach einem ruhigeren Tag aus.

Meteorologen machen noch keine Hoffnung auf Frühling: Der „Märzwinter“ breitet sich sogar noch auf ganz Deutschland aus. Im Laufe der Woche soll der Frost auch den Süden erreichen. Am Wochenende erwarten die Meteorologen dann leichte Milderung. Von einem „Märzwinter“ sprechen die Experten, wenn ein Kälteeinbruch den Frühling im März noch einmal ausbremst.

dpa/sag

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