Sommerliche Temperaturen

Frühling beginnt wie im Bilderbuch

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Am Main genießen die Menschen die Frühlingssonne.

Offenbach - Raus in die Sonne - der Frühling beginnt diesmal fast sommerlich. Überall sprießt und grünt es, die Menschen strömten am Donnerstag in Parks und Straßencafés. Aber lange dauert das Vergnügen leider nicht.

Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein und T-Shirt-Temperaturen - ganz Deutschland hat am Donnerstag einen Bilderbuchstart in den Frühling erlebt. Hoch „Johannes“ trieb die Temperaturen im ganzen Land bei Südwind in die Höhe. In Düsseldorf, Frankfurt und Stuttgart wurde schon am Mittag die 20-Grad-Marke überschritten.

Im Südwesten sollte es am Nachmittag fast sommerlich warm werden. Bei Tageshöchstwerten von 25 Grad sprechen die Meteorologen von einem Sommertag. Lange dauert das Vergnügen allerdings nicht, denn am Wochenende soll Tief „Hannelore“ Regen und kühle Luft bringen.

In Baden-Württemberg liegt der Tagesrekord nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bisher bei 22,1 Grad, gemessen im Jahr 1974 in Konstanz. Dahinter folgt Freiburg mit 21,3 Grad im Jahr 1957. Dieser Rekord könne im Breisgau, Markgräflerland oder im Rhein-Neckar-Raum geknackt werden, sagte ein DWD-Sprecher.

Aber mit dem Super-Wetter wird es schnell vorbei sein. Tief „Hannelore“ soll in den nächsten Tagen das Wetter in großen Teilen Europas bestimmen. Ab Freitag werde kühle Atlantikluft mit Regenwolken nach Deutschland fließen, sagte der DWD voraus. Am Samstag werden nirgends mehr 20 Grad erreicht, vor allem an der See und im Bergland ist es windig bis stürmisch. Stellenweise muss nachts wieder mit leichtem Frost gerechnet werden.

Für Astronomen beginnt der Frühling, wenn die Sonne im Zenit über dem Äquator steht und Tag und Nacht gleich lang sind, in diesem Jahr am 20. März. Die Meteorologen rechnen in ganzen Monaten, deshalb hat der meteorologische Frühling schon am 1. März begonnen.

dpa

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