Wirbelsturm „Sandy“

Geborgenes Crew-Mitglied der „Bounty“ ist tot

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Das Filmschiffs „Bounty“ ist durch den Wirbelsturm „Sandy“ in Seenot geraten.

Washington - Der Wirbelsturm „Sandy“ hat auch das Filmschiff „Bounty“ in ein Drama verwickelt. Der historische Dreimaster geriet durch den Hurrikan in Seenot und sank. Ein von der US-Küstenwache geborgenes Crew-Mitglied ist inzwischen gestorben.

Nicht nur an Land hat „Sandy“ Verwüstungen angerichtet. Der Wirbelsturm traf auch das Filmschiff „Bounty“ mit seinen 16 Crew-Mitgliedern. Eine Frau starb, 14 Menschen konnten gerettet werden. Der Kapitän wird weiter vermisst.

Der 63-Jährige stammt aus dem Bundesstaat Florida, wie ABC auf seiner Website meldete. Dorthin war der aus dem Hollywood-Klassiker „Die Meuterei auf der Bounty“bekannte Großsegler unterwegs.

Das Schiff war am Montag vor der US-Küste in Seenot geraten und später gesunken. 14 der 16 Crew-Mitglieder wurden in einer dramatischen Rettungsaktion von der Küstenwache per Hubschrauber bei bis zu sechs Meter hohen Wellen in Sicherheit gebracht. Eine später bewusstlos aus dem Wasser gezogene 42 Jahre alte Frau wurde in eine Klinik geflogen und starb. Das bestätigte ein Sprecher des Albemarle-Krankenhauses in Elizabeth City (Bundesstaat North Carolina).

Inzwischen wurden erste Details der Vorkommnisse auf dem Großsegler bekannt: Nach einem Bericht des US-Senders CNN fiel unter anderem ein Generator auf dem Schiff aus, so dass kein Wasser mehr von Bord des Schiffs gepumpt werden konnte. Der Besitzer der „Bounty“, Robert Hansen, sagte mit Blick auf die Entscheidung des Kapitäns, bei derartigen Wetterverhältnissen zu segeln: „Ich stelle seine Einschätzung nicht in Frage. Er kennt das Schiff, denn er ist seit mehr als 20 Jahren der Kapitän. Und niemand kennt das Schiff besser als er“, zitierte ihn ABC.

Die Besatzung hatte den aus dem Hollywood-Klassiker bekannten Großsegler am frühen Montagmorgen etwa 150 Kilometer südöstlich von North Carolina aufgegeben, war in Rettungsboote gestiegen und hatte Hilferufe gefunkt.

Der Dreimaster diente Marlon Brando und Trevor Howard als Kulisse des 1962 entstandenen Hollywood-Klassikers „Die Meuterei auf der Bounty“. Auch in den „Piraten der Karibik“-Filmen spielte er mit. Seit einigen Jahren segelt er von einem Hafen bei New York aus in den Atlantik.

dpa

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