Zugunglück

Gedenkstätte zur Erinnerung an Eschede-Opfer wird erneuert

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Ein ICE fährt an der sanierten Gedenkstätte zur Erinnerung an die Eschede-Opfer am 26.04.2013 am Unglücksort nahe der Eisenbahnstrecke in Esched

Eschede - 15 Jahre nach der ICE-Katastrophe von Eschede wird die Gedenkstätte am Unglücksort derzeit erneuert. Zum Jahrestag des Unglücks wird im Juni Bahn-Chef Rüdiger Grube in Eschede erwartet, teilte die Deutsche Bahn am Freitag mit.

Die bisherigen Granit-Tafeln mit den Namen der Getöteten waren von der Witterung gezeichnet. Auch die neuen Granitstelen tragen die Namen der Verunglückten. Hinterbliebene wurden enger in die Erneuerung der Gedenkstätte einbezogen. Am 3. Juni 1998 war ein ICE wegen eines defekten Rades zwischen Hannover und Hamburg entgleist, beim schwersten Bahnunglück nach dem Krieg starben 101 Menschen.

dpa

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