Germanwings-Absturz

Gendarmerie dementiert Video-Berichte

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Foto: Die am Absturzort gefundenen Handys wurden noch nicht ausgewertet.

Paris - Über die letzten Augenblicke an Bord der Germanwings-Airbus vor dem Absturz in den französischen Alpen ist Medienberichten zufolge ein Video aufgetaucht. Die Gendarmerie bezeichnete entsprechende Angaben des Magazins „Paris Match“ und der „Bild“-Zeitung allerdings als „vollkommen falsch“.

Auf der Internetseite von „Paris Match“ hieß es, auf dem nur wenige Sekunden dauernden Video seien keine Menschen zu erkennen, aber „Oh, mein Gott“-Rufe in mehreren Sprachen zu hören. „Paris Match“ und „Bild“ zufolge stammt das Video von einem am Absturzort gefundenen Handy. Der Vertreter der Gendarmerie, Jean-Marc Ménichini, bestritt die Angaben in einem Interview mit dem US-Nachrichtensender CNN.

Die Ermittler hätten die am Absturzort gefundenen Handys noch nicht ausgewertet. Die Geräte würden im Zuge weiterer Untersuchungen an ein spezialisiertes Institut in Rosny-sous-Bois bei Paris geschickt. Der Airbus A320 der deutschen Fluggesellschaft Germanwings war am Dienstag vergangener Woche auf in den südlichen französischen Alpen zerschellt. Der deutsche Copilot Andreas L. steht im Verdacht, die Maschine absichtlich gegen eine Bergwand gesteuert zu haben.

afp

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