Nach Schießerei in Jemen

Getöteter Bundespolizist zurück in Deutschland

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Der Bundespolizist wurde am vergangenen Sonntag bei einer Schießerei in Jemen getötet.

Berlin - Fünf Tage nach dem Mord an einem Bundespolizisten im Jemen sind die sterblichen Überreste am Freitag nach Deutschland zurückgebracht worden. Auf dem militärischen Teil des Flughafens Berlin-Tegel fand am Nachmittag ein Trauerzeremoniell statt.

An der Gedenkveranstaltung nahmen auch Außenminister Guido Westerwelle (FDP) und Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) teil. Die Beisetzung soll in den nächsten Tagen stattfinden.

Der Bundespolizist war am vergangenen Sonntag in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa von drei Unbekannten erschossen worden. Der 39-jährige Sicherheitsbeamte war für den Schutz der deutschen Botschafterin Carola Müller-Holtkemper zuständig. Die genauen Hintergründe der Tat liegen allerdings noch im Dunkeln. Die Diplomatin war zum Zeitpunkt des Attentats nicht im Land.

dpa

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