Nordrhein-Westfalen

Großrazzia bei Hells Angels und Bandidos

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Foto: Rund 1000 Polizisten war am Dienstag in Mülheim unterwegs, um Razzien bei den Rockerbanden Hells Angels und Bandidos durchzuführen.

Mülheim/Essen - Ein Großaufgebot der Polizei hat am Dienstagabend in Mülheim/Ruhr ein Aufeinandertreffen der verfeindeten Rockergruppen Hells Angels und Bandidos verhindert. Mehrere Hundertschaften waren im Einsatz. Derzeit versuchen die Hells Angels, in Mülheim auf dem Gebiet der verfeindeten Bandidos Fuß zu fassen.

Die Ermittler hatten Informationen, nach denen „gezielte Machtdemonstrationen bis hin zu gewalttätigen Auseinandersetzungen“ möglich waren. Entsprechend massiv trat die Polizei auf. Die 17 vorläufig in Gewahrsam genommenen Angehörigen der Hells Angels und Bandidos wurden nach Polizeiangaben wieder frei gelassen, wie ein Polizeisprecher in Essen berichtete.

Ein Großaufgebot der Polizei hatte am Dienstagabend ein Aufeinandertreffen der verfeindeten Rockergruppen Hells Angels und Bandidos verhindert. Die Ermittler hatten Informationen, nach denen „gezielte Machtdemonstrationen bis hin zu gewalttätigen Auseinandersetzungen“ möglich waren. Entsprechend massiv trat die Polizei auf. Mehr als 1000 Beamte waren in der ganzen Innenstadt im Einsatz. Die Polizei kontrollierte zahlreiche Autos auf mehreren Zufahrtsstraßen zur Innenstadt. Hunde und ein Hubschrauber waren zeitweise im Einsatz. Auch Spezialkräfte standen bereit.

Derzeit versuchen die Hells Angels in Mülheim auf dem Gebiet der verfeindeten Bandidos Fuß zu fassen. Der Einsatzleiter der Polizei. Rainer Pannenbäcker, zeigte sich mit dem Verlauf der Aktion zufrieden. „Wir haben ein deutliches Zeichen im Kampf gegen die Rockerkriminalität gesetzt. Diesen Weg werden wir auch in der Zukunft beibehalten und alle polizeilichen und rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen.“

dpa/mhu

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