Gespräche mit Investor

Härke-Brauerei in Peine meldet Insolvenz an

Foto: Die Brauerei Härke in Peine kann sich alleine nicht mehr über Wasser halten und hofft auf einen Investor.

Peine - Schwerer Schlag für den Wirtschaftsstandort Peine. Die in Turbulenzen geratene Privatbrauerei Härke hat Insolvenz angemeldet.

Wie die Geschäftsführer Matthias und Marti Härke erklärten, sei die Brauerei im Geschäftsjahr 2012 in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Die Fortführung des Betriebes aus eigener Kraft könne nicht sichergestellt werden. Als Weg aus dieser Krise habe das Unternehmen am 16. November die Insolvenz angemeldet.

Besondere Umstände seien es gewesen, die diese wirtschaftlichen Schwierigkeiten ausgelöst hätten. Nationale Bier-Marken sowie sogenannte „Billig-Biere“ unterböten immer stärker regionale Produkte und verdrängten somit immer mehr mittelständische Brauereien, so die Härke-Brüder.

Nach Auskunft der Geschäftsführung werden bereits Gespräche mit einem Investor geführt. Ziel sei es, die Marke Härke und die Arbeitsplätze in Peine zu erhalten.

Zum Stand der Verhandlungen mit dem Investor, den die Härkes nicht benannten, gab es keine Auskunft. Alle Veranstaltungen wie Brauereibesichtigungen oder die Prunksitzung im Januar sollen weiterhin stattfinden.

Die beiden Geschäftsführer bedankten sich gestern in einer Presseerklärung bei allen Kunden für die langjährige Treue und richteten einen Appell an alle Peiner: „Wir bitten auch für die Zukunft um Unterstützung zum Erhalt unseres Härke-Bieres und unserer heimischen Brauerei.“

Dirk Borth

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