Straße gesperrt

Haus droht nach Bauarbeiten einzustürzen

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Peine - Private Bauarbeiten an einem Wohnhaus in Peine sind ziemlich schief gelaufen. Nun droht das Haus einzustürzen. Der Schaden liegt bei mehr als 100.000 Euro.

Ein Wohnhaus in Peine droht einzustürzen, nachdem private Sanierungsarbeiten gründlich schief gelaufen sind. Freunde und Bekannte der 29 Jahre alten Bewohnerin hatten am Mittwoch versucht, den Keller abzudichten und dazu die Erde direkt an der Hauswand ausgeschachtet. Plötzlich sackte eine Hausecke um mehrere Zentimeter ab. Die Folge waren meterlange Risse in den Wänden - aus Sicht eines Statikers liegt möglicherweise ein Totalschaden vor.

Die Straße, in der sich das Haus befindet, war auch am Donnerstag noch voll gesperrt. Die 29-Jährige und ihr sechs Jahre alter Sohn kamen bei Freunden unter. Der Schaden liegt nach ersten Schätzungen bei mehr als 100.000 Euro. Unter anderem waren die Polizei, die Stadtwerke, die Feuerwehr, die Stadt Peine sowie das Technische Hilfswerk im Einsatz. Arbeiter füllten am Donnerstag im Auftrag des Bauordnungsamtes Beton in die Baugrube, um das Fundament zu unterfüttern. Die Gefahr für Passanten und Autofahrer sei noch nicht gebannt, sagte eine Stadtsprecherin: "Das Haus droht Richtung Straße einzustürzen." Was nach der Sicherung der Straße mit dem Haus geschieht, sei Sache des Eigentümers. Die Polizei prüft, ob strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet werden. Derzeit gebe es aber keinen Anhaltspunkt für eine Straftat, sagte ein Polizeisprecher.

lni

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