Stärke 6,4

Heftiges Erdbeben erschüttert Mexiko

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Foto: Am Donnerstag gab es ein schweres Erdbeben im Süden von Mexiko.

Mexiko-Stadt - Wieder bebt die Erde in Mexiko. Eine Brücke stürzt ein – aber die Menschen scheinen noch mal glimpflich davongekommen zu sein.

Ein schweres Erdbeben hat am Donnerstag die Mitte und den Süden Mexikos erschüttert. Das Zentrum des Bebens der Stärke 6,4 lag in der Nähe der Ortschaft Tecpan an der Pazifikküste, wie die staatliche Erdbebenwarte mitteilte. In sechs Bundesstaaten wurden die Rettungskräfte in Einsatzbereitschaft versetzt.

Nahe dem Zentrum des Bebens stürzte eine Brücke ein. Im etwa 400 Kilometer entfernten Mexiko-Stadt brach eine Treppe zusammen – zahlreiche Büros wurden geräumt. Die Feuerwehr ging Hinweisen auf geborstene Gasleitungen nach. In Cuernavaca südlich der Hauptstadt fiel eine Mauer um. Finanzminister Luis Videgaray brach eine Pressekonferenz im Nationalpalast ab, als das Beben begann.

Kurz nach dem Beben kreisten Hubschrauber auf der Suche nach Schäden über dem Zentrum von Mexiko-Stadt. Berichte über gravierende Schäden lagen zunächst nicht vor, wie der Leiter der nationalen Zivilschutzbehörde, Luis Felipe Puente, mitteilte. Er warnte allerdings vor Nachbeben und rief die Bevölkerung zur Vorsicht auf. Die Gefahr eines Tsunamis bestehe nicht, teilte die Zivilschutzbehörde des Bundesstaates Oaxaca mit.

Vor drei Wochen waren bei einem Beben der Stärke 7,2 im Zentrum und Westen Mexikos einige Gebäude leicht beschädigt worden. In mehreren Vierteln der mexikanischen Hauptstadt fiel der Strom aus und einige Menschen blieben in Aufzügen stecken.

dpa

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