Polizeigewerkschaft beklagt Zahl der Verkehrsopfer

Höhere Strafen für Verkehrssünder gefordert

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Foto: Im Kampf gegen die zahlreichen Unfalltoten im Straßenverkehr hat die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) mehr Überwachung und höhere Strafen gefordert.

Berlin - 3700 Menschen sterben jedes Jahr bei Verkehrsunfällen in Deutschland. Appelle an die Vernunft reichen nicht aus, meint die Polizeigewerkschaft.

Im Kampf gegen die zahlreichen Unfalltoten im Straßenverkehr hat die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) mehr Überwachung und höhere Strafen gefordert. Bußgelder für Ordnungswidrigkeiten müssten drastisch heraufgesetzt werden, sagte der Gewerkschaftsvorsitzende Rainer Wendt vor einer Fachtagung am Mittwoch in Berlin. Die Strafen "beeindrucken derzeit niemanden und tun nicht wirklich weh". In anderen Ländern wie Italien oder Spanien seien sie viel höher. "Man sollte sie europaweit einheitlich entwickeln und auf das höhere Niveau heben, das ist klar."

dpa

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