Vergewaltigungsvorwurf gegen Karl Dall

„Ich bin froh, dass es zum Prozess kommt“

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Geht davon aus, dass er wegen eines Vergewaltigungsvorwurfes vor Gericht muss: Karl Dall.

Zürich - Er selbst geht davon aus, dass es zum Prozess kommt. Ob sich der Komiker Karl Dall in Zürich wegen Vergewaltigungsvorwürfen vor Gericht verantworten muss, steht nach Justizangaben aber noch nicht endgültig fest. Die letztendliche Entscheidung darüber werde in etwa zehn Tagen gefällt.

Das sagte die Sprecherin der zuständigen Züricher Staatsanwaltschaft, Corinne Bouvard, am Montag. Dall wir von einer Schweizer Journalistin der Vergewaltigung beschuldigt.

Nach Abschluss der Untersuchungen hätten beide Parteien jetzt noch Gelegenheit, ergänzende Beweisanträge einzubringen. Danach werde die Staatsanwaltschaft definitiv darüber entscheiden, ob Anklage erhoben werde. Einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge, geht Dall selbst aber davon aus, dass es zu einer Gerichtsverhandlung kommt. „Ich bin froh, dass es zum Prozess kommt, und ich habe damit auch gerechnet“, zitierte die Zeitung den 73-Jährigen am Montag.

Eine Schweizer Journalistin wirft Dall vor, sie im September vergangenen Jahres in einem Hotel in Zürich vergewaltigt zu haben. Zwei Monate später erstattete sie Anzeige, Dall saß daraufhin vier Tage in Untersuchungshaft. Der Komiker bestreitet die Tat. Es sei nicht einmal zum Sex gekommen. „Nun kann meine Unschuld endlich bewiesen werden. Damit wird dieser Alptraum endlich ein Ende finden.“

dpa/r.

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