Ermittlungen gegen Popstar

Immer wieder Justin Bieber

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Foto: Justin Bieber muss sich immer wieder zu Klagen äußern.

Los Angeles - Die Klagen gegen Teenie-Popstar Justin Bieber reißen nicht ab. Nachdem die Ermittlungen wegen versuchten Raubes gegen den 20-Jährigen eingestellt wurden, behauptet nun ein Mann, Bieber habe ihn vergangenes Jahr umgefahren und schwer verletzt.

Mit den Justizbehörden ist Popstar Justin Bieber sicher bald auf Du und Du. Immerhin wird der 20-jährige Sänger in regelmäßigen Abständen angezeigt. Jetzt muss erneut die Polizei ermitteln, weil er im vergangenen Jahr einen Mann umgefahren soll, der ein Foto von ihm machen wollte. Das berichtet das US-Promiportal „TMZ.com".

Es zitiert den Kläger Walter Lee, der im vergangenen Sommer ein Foto von Bieber in seinem weißen Ferrari auf dem Sunset Strip in Hollywood machen wollte. Dabei fuhr ihn der Popstar angeblich an. Lee behauptet, dabei schwere Verletzungen davon getragen zu haben und auf seinen Behandlungskosten sitzen zu bleiben. Zudem sei er seitdem arbeitsunfähig und müsse sich künftig immer wieder ärztlichen Untersuchungen unterziehen. Fraglich ist allerdings, warum Lee erst jetzt die Ermittlungsbehörden eingeschaltet hat.

In einen Autounfall war Bieber erst am Dienstag verwickelt gewesen, bei dem sein Bodyguard am Steuer saß. Er blieb dabei unverletzt. Dafür nahm ihn die Polizei im Januar in Miami fest, als er angetrunken und unter Drogeneinfluss an einem illegalen Straßenrennen teilgenommen haben soll. Außerdem will die Staatsanwaltschaft Klage gegen den Sänger erheben, weil er im selben Monat die Villa eines damaligen Nachbarn mit Eiern beworfen und beschädigt haben soll.

Als haltlos stellte sich dagegen die Klage einer Frau heraus, die Bieber beschuldigte, ihr Mitte Mai in einem Freizeitpark das Handy rauben zu wollen. Alle befragten Zeugen hätten die Darstellungen der Frau jedoch nicht bestätigen können. Immer wieder beklagen vor allem Paparazzi Bieber und seine Leibwächter wegen Körperverletzung. Bei Ermittlungen stellen sich die meisten Vorwürfe jedoch als haltlos heraus.

dpa/isc

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