Japans ältester Zoo

Japan hofft auf ein Panda-Baby

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Foto: Das Panda-Weibchen Shin Shin im berühmten Tokioter Ueno-Zoo scheint Nachwuchs zu erwarten. (Archiv)

Tokio - Dreimal hat es mit etwas Nachhilfe schon geklappt. Nun könnten Panda-Bären mitten in Tokio erstmals auf natürlichem Wege Nachwuchs gezeugt haben. Die Japaner sind entzückt, erregt, erwartungsfroh.

Japan ist aus dem Häuschen: Das Panda-Weibchen Shin Shin im berühmten Tokioter Ueno-Zoo scheint Nachwuchs zu erwarten, vermeldeten die Medien des Landes am Dienstag verzückt. Für den ältesten Zoo des Landes wäre es der erste Panda-Nachwuchs seit 1988.

Sollten Shin Shin und ihr Gatte Ri Ri tatsächlich ein Baby hervorbringen, wäre es zugleich das erste Mal, dass der Zoo mitten in der Millionenstadt Erfolg mit einer natürlichen Zucht von Pandas hätte. Bis 1988 waren drei Panda-Babys im Ueno-Zoo zur Welt gekommen, allerdings alle mittels künstlicher Befruchtung. Ri Ri und Shin Shin waren im Februar 2011 von China ausgeliehen worden.

Japaner sind im allgemeinen ganz verrückt nach den schwarz-weißen Bären. Vom 3. Juli an wird Shin Shin jedoch fürs erste nicht mehr zu sehen sein, denn ihre Wärter wollen ihr Ruhe gönnen und sie beobachten.

Pandas sind bekannt dafür, dass sie Schwangerschaften oft nur vortäuschen. Shin Shins Hormonhaushalt und ihre seit zwei Wochen andauernde Appetitlosigkeit deuteten allerdings daraufhin, dass sie tatsächlich Nachwuchs erwarten könnte, hieß es. Im März wurden Ri Ri und Shin Shin zweimal beobachtet, wie sie einander näher kamen.

dpa

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