Kuriose Namenswahl

Kind darf nicht „Nutella“ heißen

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Nutella auf dem Brot – aber nicht als Vorname.

Valenciennes - Ein französisches Gericht hat zwei Kinder davor bewahrt, zeitlebens wegen ihres Namens gehänselt zu werden. Die von den Eltern gewünschten Vornamen "Nutella" und "Erdbeere" für ihre Babys lehnte das Gericht ab, weil diese Namen den Kindern schaden würden.

Im französischen Valenciennes wollten Eltern ihre Kinder "Nutella" und "Erdbeere" (frz.: „Fraise“) nennen. Das Familiengericht hatte was dagegen und schob dieser ungewöhnlichen Idee einen Riegel vor. Diese Vornamen würden den Interessen der Kinder schaden, wie es bei der Staatsanwaltschaft von Valenciennes hieß. Im Falle des Schoko-Nuss-Brotaufstrichs "Nutella" als Vorname beschloss das Gericht demnach eine Umbenennung des Kindes in "Ella".

Im zweiten Fall, in dem das Gericht auf das Risiko von Hänseleien verwies, falls das Kind "Fraise" (deutsch: Erdbeere) genannt würde, entschieden sich die Eltern letztlich für einen altfranzösischen Vornamen aus dem 19. Jahrhundert: Das kleine Mädchen heißt jetzt "Fraisine".

dpa/afp

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