Wesermündung

Kollision zwischen Frachter und Containerschiff verläuft glimpflich

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Wilhelmshaven - Glimpflich ist ein Schiffsunfall in der Wesermündung ausgegangen. Bei der Kollision mit einem Containerschiff wurde ein 186 Meter langer Frachter in der Nacht zum Donnerstag zwar beschädigt, konnte aber aus eigener Kraft in den Hafen von Wilhelmshaven fahren.

Menschen wurden bei dem Unfall nicht verletzt, wie ein Sprecher des Havariekommandos in Cuxhaven mitteilte. Auch die Umwelt nahm keinen Schaden. Beide Schiffe waren unbeladen. Die Unfallursache und die Schadenhöhe blieben zunächst unklar.

Die beiden Schiffe stießen auf der Reede Neue Weser Nord zusammen. Im Rumpf des Massengutfrachters "Coral Ace", der unter der Flagge Panamas unterwegs war, entstand oberhalb der Wasserlinie ein etwa drei mal vier Meter großes Loch. Das 230 Meter lange Containerschiff "Lisa Schulte" blieb den Angaben zufolge bis auf Farbabschürfungen unbeschädigt.

Die "Coral Ace" fuhr am Donnerstagmittag in den Hafen von Wilhelmshaven ein. Begleitet wurde sie von einem Mehrzweckschiff der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Vor Ort übernahm die Wasserschutzpolizei die Einsatzleitung und begann mit den Ermittlungen zur Unfallursache. Die "Lisa Schulte" ging mit Lotsenbegleitung vor Wilhelmshaven auf Reede. Auch sie sollte von den zuständigen Behördenvertretern untersucht werden.

dapd

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