Südniedersachsen

Lage in den Hochwassergebieten beruhigt sich

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Noch ist das Hochwasser nicht verschwunden, die Pegelstände entspannen sich aber langsam.

Hannover - Die Hochwasserlage im südlichen Niedersachsen hat sich am Samstag weiter entspannt. Die Polizei in Braunschweig, Göttingen und Hildesheim hatte keine größeren wetterbedingten Einsätze, die Feuerwehr in Hannover und Braunschweig musste ebenfalls nicht mehr ausrücken.

Auch an der Oker werde sich die Lage bis zum Abend entspannen, hieß es.„Die Hochwasserlage im östlichen und südlichen Niedersachsen zeigt in weiten Teilen eine leichte Entspannung, die Wasserstände sinken aber nur ganz leicht“, hieß es am Nachmittag beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz. Für Sonntag und Montag seien keine nennenswerten Niederschläge mehr zu erwarten. Im Laufe des Wochenendes werde sich die Hochwasserlage allmählich entspannen.

In Hannoversch Münden hatte es in der Nacht einen Erdrutsch gegeben, nachdem der Regen einen Hang aufgeweicht hatte. Bis zu 20 Kubikmeter Erde und Geröll seien dort auf die Bundesstraße 80 gestürzt, teilte eine Polizeisprecherin mit. Die Straße musste in Richtung Volkmarshausen gesperrt werden, verletzt wurde aber niemand. Auch laut Deutschem Wetterdienst soll die Hochwassergefahr von Sonntag an weitgehend vorüber sein.

Seit Anfang der Woche hatten die Wassermassen im Süden und Osten Niedersachsens Keller, Straßen oder Kanäle überflutet, die Feuerwehr war mancherorts im Dauereinsatz. Das Hochwasser hatte in der Region Hannover am Donnerstag ein Todesopfer gefordert. Eine 73 Jahre alte Radfahrerin war auf einer wegen Überflutung gesperrten Straße in der Nähe von Seelze ins Wasser gestürzt und abgetrieben. Zwar konnte die Feuerwehr sie noch aus der Leine ziehen und in ein Krankenhaus bringen, dort starb die Frau jedoch wenig später.

dpa

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