Großbritannien

Lebensgefahr durch Sturmfluten

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Foto: Die Warnung vor lebensgefährlichen Sturmfluten sorgt an den britischen Bahnhöfen für Chaos.

London - An der britischen Südküste mussten am ersten Weihnachtstag 90 Menschen ihre Wohnungen verlassen, nachdem vor Sturmfluten gewarnt wurde – für die Bewohner bestehe Lebensgefahr. 75.000 Menschen waren nach Versorgerangaben immer noch ohne Strom.

Am ersten Weihnachtstag mussten an der Südküste Großbritanniens 90 Menschen ihre Wohnungen verlassen, nachdem vor Sturmfluten gewarnt worden war. Für die Betroffenen habe Lebensgefahr bestanden, teilte die Umweltschutzbehörde am Mittwoch mit. 75.000 Menschen waren nach Angaben der Stromversorger noch ohne Elektrizität. Am Dienstag waren es den Angaben zufolge bis zu 300.000. Der erste Weihnachtsfeiertag ist für die Briten der Tag der Bescherung, die Kerzen auf dem Weihnachtsbaum werden angezündet.

Die schweren Winterstürme hatten am Sonntag begonnen und schwere Schäden in Großbritannien angerichtet. Mindestens fünf Menschen starben. Zwei Männer fanden den Tod, weil sie versuchten, ihre in die Fluten reißender Flüsse geratenen Hunde zu retten.

Auf den Straßen hatte sich der Verkehr am Mittwoch normalisiert. Der Zugverkehr liegt in Großbritannien am Weihnachtstag ohnehin nahezu brach.

An Londons zweitgrößtem Flughafen Gatwick hatte es am Dienstag erhebliche Behinderungen gegeben, weil die Stromversorgung eines der beiden Terminals nach einem Wasserschaden unterbrochen war. Zahlreiche Flüge mussten gestrichen werden. Der Flugverkehr werde sich erst am Donnerstag normalisieren, teilte die Fluggesellschaft Easyjet mit.

dpa

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