Braunschweig

Lebenslange Haft für Axt-Mörder

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Foto: Wie das Landgericht Braunschweig entschieden hat, muss der Mann, der mit einer Axt zwei Frauen in Hannover und Braunschweig angegriffen hat, lebenslang ins Gefängnis.

Braunschweig - Mit einer Axt hat er Anfang des Jahres zwei Frauen in Hannover und Braunschweig angegriffen – eine davon starb. Nun muss der 33-Jährige wegen Mordes lebenslang hinter Gitter.

Ein Mann, der mit einer Axt zwei Frauen inHannover und Braunschweig angegriffen hat, muss wegen Mordes lebenslang ins Gefängnis. Das hat amDienstag das Landgericht Braunschweig entschieden. Zugleich stellten die Richter die besondere Schwere der Schuld fest. Eines der beiden Opfer, eine 53-jährige Braunschweigerin, starb infolge des Angriffs. Sie war ins Koma gefallen und einige Wochen später gestorben.

Der 33-jährige Angeklagte hatte die Angriffe zugegeben. Er sei nicht bei Sinnen gewesen. Habgier und Heimtücke waren nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft die Beweggründe für die Taten.

Die lebenslange Haft wird bei Mord zwingend verhängt. Die Reststrafe kann frühestens nach 15 Jahren zur Bewährung ausgesetzt werden. Hat das Gericht bei der Verurteilung wie jetzt in Braunschweig eine besondere Schwere der Schuld festgestellt, kann der Täter nur in Ausnahmefällen – etwa bei hohem Alter oder schwerer Krankheit – nach 15 Jahren freikommen. Eine besondere Schwere der Schuld kann vorliegen, wenn die Tat besonders verwerflich war oder dem Opfer große Qualen zufügt wurden.

dpa/r.

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