Todesursachen unklar

Leichen zweier vermisster Männer entdeckt

Pinneberg/Wedel - Nach intensiver Suche hat die Polizei am Dienstagabend die Leichen zweier vermisster Männer aus Pinneberg und Wedel bei Hamburg entdeckt. Die Todesursache ist in beiden Fällen noch unklar. Einer der Männer, ein 74-jähriger Demenzkranker, war seit Ende Januar vermisst worden. Der 40-Jährige wurde seit Sonntag vermisst.

Bei der Suche nach einem 40 Jahre alten Vermissten aus Wedel fanden die Beamten eine Leiche. Bei dem Toten handele es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um den 40-Jährigen, teilte die Polizei mit. Woran der Mann starb, blieb zunächst rätselhaft: „Angaben zur Todesursache können derzeit nicht gemacht werden.“

Der 40-Jährige war am Sonntagmittag zuletzt gesehen worden. Die Polizei hatte am Montag im Waldgebiet Klövensteen an der westlichen Grenze Hamburgs vergeblich nach ihm gesucht. Dabei kam auch ein Hubschrauber der Bundespolizei mit Wärmebildkamera zum Einsatz. Am Dienstag suchten erneut rund 220 Beamte im Bereich des Stadtforstes Klövensteen nach dem Vermissten. In der Nähe der dortigen Fischteiche stießen sie auf die Leiche eines Mannes.

Spürhunde entdeckten ebenfalls am Dienstag die Leiche eines seit knapp einer Woche vermissten 74-Jährigen aus Pinneberg. Der Tote trieb in der Pinnau zwischen Pinneberg und Appen, wie die Polizei in Bad Segeberg mitteilte. Zur Todesursache machten die Beamten zunächst keine Angaben. Der 74-Jährige, der nach Polizeiangaben demenzkrank und stark orientierungslos war, war seit dem 28. Januar vermisst worden. Die Polizei hatte intensiv nach dem Mann gesucht.

dpa

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