Stundenlange Vollsperrung

Lkw-Fahrer stirbt bei Unfall auf A7

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Hildesheim - Bei einem schweren Unfall auf der A7 bei Hildesheim ist am Freitagmorgen ein Lastwagenfahrer ums Leben gekommen. Die Vollsperrung in Richtung Hannover wurde erst nach über 14 Stunden aufgehoben.

Der Unfall ereignete sich gegen 5 Uhr am Freitagmorgen zwischen der Raststätte Hildesheimer Börde und der Anschlussstelle Hildesheim. Ein Lastwagenfahrer, der verschiedene Lebensmittel geladen hatte, übersah laut Polizei ein Stauende und fuhr ungebremst auf einen mit Pflastersteinen bepackten Kipplaster auf. Dabei verletzte sich der 43-jährige Unfallverursacher – ein Mann aus Bayern – nach Angaben der Polizei schwer und starb anschließend im Krankenhaus. Der Fahrer des Muldenkippers wurde leicht verletzt. Beide Lastwagen verloren Teile ihrer Ladung – darunter Orangensaft, Kaffee, Pflastersteine und Joghurt. Die Aufräumarbeiten gestalteten sich deshalb schwierig – auch Benzin und Öl breiteten sich über die Fahrbahn aus. Erst um 19.40 Uhr wurde die Fahrbahn Richtung Norden nach über 14 Stunden wieder freigegeben.

Der ursprüngliche Stau hatte sich gebildet, weil schon zuvor ein Lastwagen in eine Baustelle nahe der Raststätte Hildesheimer Börde gefahren war. Die Warnbaken hatten sich über die ganze Fahrbahn verteilt, so dass die Autobahn gesperrt wurde. Der Lkw-Fahrer beging Fahrerflucht, die Polizei konnte ihn jedoch inzwischen ermitteln. Am Mittwoch hatte es einen ähnlichen Unfall auf der A352 nördlich von Hannovergegeben. Auch dort war ein Sattelzug in ein Stauende gerast. Zwei Menschen starben.

rah

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