Kinderschutzbund

Mängel bei Inklusion beklagt

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Eine behinderte Schülerin sitzt in ihrem Rollstuhl im Klassenraum einer Integrierten Gesamtschule (IGS) in Hannover.

Hameln - Der gemeinsame Unterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern soll die Regel werden. Der Kinderschutzbund ist aber der Ansicht, dass die Landesregierung nicht genügend Geld investiert - die Inklusion sei nur ein Sparprogramm.

Die Inklusion behinderter Kinder in Niedersachsens Regelschulen ist nach Auffassung des Kinderschutzbundes bislang ein Fehlschlag. Es mangele an qualifizierten Lehrkräften, außerdem seien die Klassen zu groß, sagte der Landesvorsitzende Johannes Schmidt. In großen Klassen und mit zu wenig Lehrkräften seien behinderte oder verhaltensauffällige Kinder in der Regelschule verloren.

Es gebe landesweit entsprechende Beschwerden von Eltern. Seit diesem Schuljahr haben Kinder in Niedersachsen einen Anspruch darauf, trotz Behinderung eine Regelschule zu besuchen.Der Kinderschutzbund in Niedersachsen feierte am Samstag sein 40-jähriges Bestehen.

dpa/lni

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