Große Hilfswelle für kleinen Jungen

„Max braucht seine Eltern jetzt ganz dringend“

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„Du bist von uns“: Die Jugendfeuerwehr Edemissen besucht den verletzten Max.

Edemissen - Große Hilfswelle für einen kleinen Jungen: Max hat beim Feuerwehrfest in Edemissen bei einem dramatischen Unfall seinen Unterarm verloren. Freunde, Verwandte und Nachbarn lassen ihn aber nicht im Stich, im Gegenteil.

Der zehnjährige Max aus Edemissen (Kreis Peine), der bei einem tragischen Unfall auf einem Feuerwehrfest seinen rechten Unterarm verloren hat, bekommt große Unterstützung aus der Bevölkerung. Freunde der Familie haben ein Spendenkonto eingerichtet, um dem Jungen und seiner Familie zu helfen. Denn allein die täglichen Besuche in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) kosten Geld, etwa für Benzin. Max war Anfang September beim Tag der Feuerwehr in der Gemeinde Edemissen mit seinem rechten Arm in den Sog einer starken Wasserpumpe geraten, dabei wurde sein Unterarm abgetrennt. Obwohl er in der MHH sofort notoperiert wurde und mehrere Eingriffe folgten, konnten die Mediziner den Arm nicht retten.

„Wir wollen Max und seiner Familie helfen, denn Max braucht seine Eltern jetzt ganz dringend“, sagt Sammy Nordmeyer, der den Aufruf initiiert hat. Einige Unterstützer sind wie Max’ Eltern in der Feuerwehr. „Die Hilfe ist in der Tat eine große Erleichterung“, sagt Markus Harre, der Vater von Max. Markus Harre und seine Frau Michele sind rund um die Uhr bei dem Zehnjährigen, der zuletzt am Dienstag operiert worden ist. „Dreimal haben die Ärzte versucht, den Arm zu retten. Doch das war leider nicht möglich“, sagt der Vater. Insgesamt sechsmal sei Max operiert worden. Die Heilung verlaufe jetzt gut, sodass er bereits in Kürze eine Prothese bekommen und zur Rehabilitation nach Hamburg fahren könne.

„Eigentlich sollte Max noch 14 Tage in der MHH bleiben, nun kommt er wohl schon nach dem Feiertag am 3. Oktober nach Hamburg“, sagt Harre. Auch die neue Situation macht es für die Familie nicht einfacher, denn die Strecke nach Hamburg ist noch weiter als die nach Hannover. „Wir drücken ihm ganz doll die Daumen“, sagt Nordmeyer. Gestern Nachmittag bekam Max erst einmal Besuch von seinen Kameraden der Jugendfeuerwehr.

Spenden für Max gehen auf das Konto 83133330 bei der Kreissparkasse Peine Bankleitzahl 25250001. Das Stichwort lautet: „Max“. Das Konto läuft auf den Vater Markus Harre.

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