Nach Massaker an Grundschule

USA melden Rekord bei Schusswaffen-Nachfrage

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Mehr Waffen, mehr Sicherheit? Die Debatte um Schusswaffen in den USA hat die Verkaufszahlen nicht sinken lassen.

Washington - Das verheerende Massaker an einer amerikanischen Schule in Newtown hat den Schusswaffenboom in den USA keineswegs ausgebremst, sondern weiter befeuert. Im Dezember wurden 2,8 Millionen Zulassungsprüfungen durchgeführt - doppelt so viele wie im Vorjahresmonat.

Das Interesse an Schusswaffenkäufen ist in den USA auf einen Rekordwert gestiegen. Im vergangenen Dezember, dem Monat des Massakers an einer Grundschule in Newtown (Conneticut), hätten Händler fast 2,8 Millionen Hintergrundprüfungen potenzieller Käufer beantragt, teilte die Bundespolizei FBI in der Nacht zum Donnerstag mit. Das seien fast 50 Prozent mehr gewesen als im gleichen Vorjahresmonat. Die Checks sind gesetzliche Voraussetzung für den Erwerb von Waffen. Insgesamt wurden 2012 rund 19,5 Millionen Prüfungen durchgeführt, gut drei Millionen mehr als 2011.

Die Zahlen geben einen Hinweis darauf, wie viele Schusswaffen über die Ladentheke gegangen sein könnten. Exakte Verkaufszahlen erfasst das FBI nicht. Nach dem Amoklauf in Newtown Mitte Dezember, bei dem ein junger Mann 20 Kinder und sechs Erwachsene tötete, kündigte US-Präsident Barack Obama eine Verschärfung der Waffengesetze an. Händler beobachteten schon in den Tagen danach deutlich angestiegene Verkaufszahlen. Das Recht auf Waffenbesitz wird Bürgern in den USA von der Verfassung garantiert.

dpa/dapd

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