Bekennerschreiben

Mord an griechischen Neonazis war Vergeltung

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Foto: Forensiker bei der Untersuchung des Tatortes, an dem zwei Mitglieder der griechischen Neonazipartei Goldene Morgenröte getötet wurden.

Athen - Etwa zwei Wochen nach der Ermordung zweier Mitglieder der griechischen Neonazipartei Goldene Morgenröte ist nun ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Die Gruppe „Kämpfende revolutionäre Volkskräfte“ übernimmt darin die Verantwortung. Es habe sich dabei um eine „Vergeltungsmaßnahme“ gehandelt.

Rund zwei Wochen nach einem tödlichen Anschlag auf zwei Mitglieder der griechischen Neonazipartei Goldene Morgenröte ist am Samstagabend ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Die Verantwortung für den Anschlag übernimmt eine bislang nicht in Erscheinung getretene Gruppe mit Namen "Kämpfende revolutionäre Volkskräfte".

Das Bekennerschreiben wurde dem Internetportal "zougla.gr" zugespielt, das es an die Anti-Terror-Einheit der Polizei weiterleitete. Zugleich wurde das 18-seitige Dokument im Internet veröffentlicht. Die Polizei halte das Schreiben für authentisch, berichteten die griechischen Medien. Unter anderem heißt es dort: "Der Angriff erfolgte als Vergeltungsmaßnahme für den Mord an Pavlos Fyssas".

Der linke Aktivist und bekannte Rapper war am 18. September von einem Rechtsradikalen in einem Vorort von Piräus ermordet worden. Die griechischen Behörden waren von Anfang an davon ausgegangen, dass die Ermordung der beiden Neonazis mit dieser Tat zusammenhängen könnte.

Die Mitglieder der Goldenen Morgenröte waren am 1. November vor den Büros der Partei im Athener Vorort Irakleion mit mehreren Schüssen aus einer Pistole getötet worden. Ein weiterer Mann wurde bei dem Angriff schwer verletzt.

dpa

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